Haarausfall

Ihr Hund verliert Haare?


 

 

Für die meisten Hundehalter sind Hundehaare auf Fußboden, Möbeln und Kleider ein vertrauter Anblick. Besonders zum Fellwechsel, der im Frühjahr und im Herbst stattfindet, muss man keinen Putzfimmel haben, um täglich zum Staubsauger zu greifen oder die Kleiderbürste herauszuholen. So lange diese Phasen extremen Haarverlustes zeitlich begrenzt sind und das Fell einen gesunden Eindruck macht, müssen Hundehalter sich meistens keine Sorgen machen. 

 

Auch gibt es hinsichtlich des Haarverlustes rassebedingte sowie individuelle Unterschiede. Dadurch, dass Hunde sich mittlerweile vorwiegend innerhalb geschlossener Räume aufhalten und sie somit weniger von den jahreszeitlich bedingten Veränderungen (z.B. Temperatur und Lichtintensität) mitbekommen, zieht sich der Fellwechsel oft über das ganze Jahr hin. 

Einige Gründe für Haarausfall

 

  • Parasitenbefall (besonders Milben oder Flöhe)
  • Pilzbefall
  • Endoparasiten
  • Störungen des Hormon- oder Stoffwechselhaushaltes (z.B. Schilddrüsenfunktionsstörungen oder Nierenerkrankungen)
  • minderwertiges Futter (zu hoher Getreideanteil)
  • Futtermittelunverträglichkeiten 
  • Allergien
  • Mangel an Nährstoffen
  • Erkrankung des Magen/ Darmtrakts
  • einseitige Ernährung
  • psychosomatische Ursache (Stress, Unauslastung)
  • genetischen Ursachen (siehe Blau, Lilac & co)

Wenn zum starken Haarausfall jedoch noch eine negative Veränderung der Fellbeschaffenheit hinzukommt (z.B. struppiges oder glanzloses Erscheinungsbild), sich beim Hund Juckreiz einstellt oder Schuppen, Ekzeme oder gar kahle Stellen auftreten, sollte ein Tierarzt konsultiert werden.